Markus Lehrs künstlerische Praxis verbindet klassische Fotografie mit den Möglichkeiten Künstlicher Intelligenz. In einem dialogischen Prozess zwischen Intuition und Algorithmus entstehen Bildwelten, die sich der reinen Abbildhaftigkeit entziehen und eine neue visuelle Sprache eröffnen. Im Mittelpunkt stehen Räume, Spuren und Stimmungen, in denen menschliche Präsenz eher angedeutet als gezeigt wird. Seine Arbeiten verhandeln nicht nur Fragen von Ästhetik und Technologie, sondern eröffnen auch ein Nachdenken über Erinnerung, Abwesenheit und das Verhältnis von Realität und Fiktion.
Markus Lehrs Bilder bewegen sich zwischen der Erkundung der sichtbaren Welt und einer Erweiterung dessen, was visuell denkbar ist. Was sehen wir wirklich – und was bleibt uns verborgen, wenn wir glauben, klar zu sehen?
Als Fotograf ist Markus Lehr bekannt durch Serien, in denen er urbane und postindustrielle Landschaften erkundet. In seinen KI-Bildern kreiert er aus der Auseinandersetzung mit diesen Landschaften poetisch-drastische Bildwelten. Seine ruhige, inszenatorische Arbeitsweise macht seine Serien unverkennbar, geprägt von Licht, Schatten und menschlichen Spuren in verlassenen Umgebungen.
Das Buch verbindet künstlerische Praxis mit theoretischer Reflexion und eröffnet Perspektiven auf das Verhältnis von Intuition und Technologie im künstlerischen Prozess.
Weitere Informationen finden sie bei Markus Lehr und zur Edition.
Pressmitteilung zur Katalogpräsentation.
Autorenschaft: Markus Lehr, Nika Nardelli, Ulrike Oppelt















