Lingua franca Erzählungen
Morten Debald (Hg.)

Bisweilen entstehen spannende Formulierungen und sprachliche Kuriositäten bei Menschen, die den Sprachraum ihrer klassischen Muttersprache verlassen. Morten Debald interessiert sich genau für diese eigenwilligen Sätze, die oft unbegründet als falsch angesehen werden.

Für seine Anthologie an Erzählungen gruppierte er fünfzehn fremdsprachige Autor*innen mit neun ausländischen Fotograf*innen. Ausgangspunkt und Auslöser der Erzählung ist die Fotografie. Denn auch das Foto kann eine Lingua franca sein, ein neutraler Raum, in dem niemand die Sprachhoheit besitzt. Sprachphilosophen wie Morten Debald verstehen die Assoziation als grundlegenden Mechanismus poetischer Rede.

Lingua franca (Ital. – »fränkische Sprache«) bezeichnet eine Handels- und Verkehrssprache, die bis ins 19. Jahrhundert an der Süd- und Ostküste des Mittelmeers verwendet wurde. Als Ausgangssprache fungierte eine Variante des Italienischen, die um eine Vielzahl an Begriffen aus dem Arabischen, Französischen, Griechischen, Spanischen und Türkischen angereichert wurde. Menschen mit unterschiedlichen Muttersprachen konnten mit dieser Sprache miteinander in Kontakt treten und sich verständigen.

Buchpremiere mit Lesung:

06.06. Oblomov, Berlin, Lenaustraße 7, 19.30 Uhr

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Cover: Lingua Franca Erzählungen

Seitenansicht: Lingua franca Erzählungen

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Cover: Lingua franca Erzählungen

12,5 x 18 cm

Deutsch

Softcover

120 Seiten

2019

ISBN: 978-3-938457-48-1


9,95 EUR